Aryna Sabalenka, Elena Rybakina, Jessica Pegula und Coco Gauff spielen bei den US Open um die Führung in der Weltrangliste.
Aryna Sabalenka steht unter Druck. Die Weltranglistenerste ist derzeit außer Form. Die Konsequenz: Nach den US Open wird die 28-Jährige möglicherweise nicht mehr die Nummer eins der Welt sein. Nach den vielen unerwarteten Niederlagen in den letzten Monaten nach einem starken Saisonbeginn geht Sabalenka mit viel Selbstzweifel in das Grand-Slam-Turnier in New York, das sie die letzten beiden Jahre gewonnen hat.
Die Belarussin ist gezwungen, den Titelhattrick bei den US Open zu fixieren. Nur dann bewahrt sie sich die Chance, auch nach dem Turnier die Nummer eins im WTA-Ranking zu sein. In New York könnte sich ein Vierkampf um die Spitzenposition im Damentennis entwickeln. Neben Sabalenka spielen Elena Rybakina, Jessica Pegula und Coco Gauff um die Führung in der Weltrangliste.
Elena Rybakina: Mit Halbfinale bei US Open sicher Nummer 1
Die besten Karten hat momentan Rybakina, die als virtuelle Nummer eins in das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres geht. Bedeutet: Scheiden alle vier Spielerinnen beispielsweise im Achtelfinale aus, ist Rybakina nach den US Open Nummer eins. Der Kasachin reicht der Einzug ins Halbfinale, um nach dem Turnier ganz oben zu stehen.
Bei Pegula und Gauff ist das Nummer-eins-Szenario das gleiche wie bei Sabalenka. Sie müssen die US Open gewinnen und hoffen, dass Rybakina vor dem Halbfinale scheitert. Während Sabalenka bei den Masters-Turnieren in Toronto und Cincinnati schwächelte, zeigten Rybakina, Pegula und Gauff konstante Leistungen. Rybakina stand in Toronto im Finale gegen Iga Swiatek und musste in Cincinnati im Viertelfinale (ebenfalls gegen Swiatek) aufgeben. Gauff gewann in Cincinnati das Finale gegen Pegula.
Noch enger als im WTA-Ranking geht es derzeit in der Jahresweltrangliste zu. Dort trennen die Führende Rybakina und die Sechstplatzierte Elina Svitolina nur 813 Punkte. Das Rennen um die Nummer eins wird bis zum Jahresende extrem spannend werden. Den Auftakt bilden die US Open.
