Die US Open 2026 setzen bei der Bezahlung der Profis neue Maßstäbe. In New York werden insgesamt 108 Millionen US-Dollar an die Aktiven ausgeschüttet.
Gegenüber dem bisherigen Rekord von 90 Millionen Dollar bei den US Open 2025 entspricht das einer Steigerung um 20 Prozent. Damit setzt sich eine bemerkenswerte Entwicklung fort: Bereits im vergangenen Jahr war das Vergütungspaket um 20 Prozent gestiegen. Innerhalb von nur zwei Jahren erhöht sich die Gesamtvergütung damit um 44 Prozent.
Besonders deutlich zeigt sich der Anstieg bei den Preisgeldern in den einzelnen Runden. Die Siegerin und der Sieger der Einzelkonkurrenzen erhalten jeweils 5,5 Millionen Dollar. Damit ist die Prämie für die Champions der Damen- und Herren-Konkurrenz laut US Open die höchste Siegerprämie, die es bei einem Tennisturnier bislang gegeben hat.
Auch für Spieler, die früh im Turnier ausscheiden, steigen die Einnahmen deutlich. Das Preisgeld für die erste Runde des Hauptfeldes im Einzel steigt um 27 Prozent auf 140.000 Dollar. Damit erreichen die US Open nach eigenen Angaben ebenfalls einen Rekordwert.
Auch in der Qualifikation werden die Spieler besser bezahlt. Das Preisgeld für die erste Qualifikationsrunde steigt um 16 Prozent auf 32.000 Dollar. Damit profitieren nicht nur die Topstars von dem deutlich größeren Vergütungspaket, sondern Spieler über das gesamte Teilnehmerfeld hinweg.
In den Doppelkonkurrenzen wird ebenfalls eine Millionensumme ausgeschüttet. Die Siegerteams im Herren-, Damen- und Mixed-Doppel erhalten jeweils eine Million Dollar.
Rekord-Paket mit Zusatzleistungen
Das Rekordpaket besteht allerdings nicht ausschließlich aus klassischen Preisgeldern. Die USTA legt 2026 zudem ein neues „Player Support Program“ auf. Dafür stellt der Verband zunächst zwei Millionen Dollar bereit. Die Summe wird zu gleichen Teilen auf Männer und Frauen verteilt.
Damit soll ausdrücklich nicht nur die absolute Weltspitze unterstützt werden. Die USTA betont, dass die Maßnahmen insbesondere auch aufstrebenden und niedriger platzierten Spielern zugutekommen sollen.
USTA-Chef Craig Tiley bezeichnete die Maßnahmen als „einen wichtigen ersten Schritt einer mehrjährigen Investition in die Athleten“. Die US Open sollten weiterhin „die beste wirtschaftliche Chance für Spieler und die wertvollste Plattform im Tennis für Spieler, Fans und Partner“ sein.
Das Ziel sei, die US Open zur wertvollsten Plattform im Tennis für Spieler, Fans und Partner zu machen, erklärte Tiley. Zugleich verwies er auf die Kombination aus Rekordpreisgeld, zusätzlichen Leistungen für die Spieler und einer neuen Möglichkeit, mit ihnen zusammenzuarbeiten.
„Wir sind stolz darauf, Rekord-Preisgelder und erweiterte Leistungen für die Spieler bereitzustellen und gleichzeitig eine neue Plattform für die Zusammenarbeit mit den Spielern zu schaffen“, sagte Tiley.
