Jannik Sinner sagt US Open ab: „Bin traurig und enttäuscht“

Jannik Sinner wird nicht bei den US Open 2026 antreten. Aufgrund einer Knieverletzung sei er nicht im Stande in New York zu spielen, teilte er mit.

Gestern Abend die frohe Kunde, dass Carlos Alcaraz als Titelverteidiger bei den US Open mitspielt. Gute 24 Stunden später dann die traurige Nachricht, dass Jannik Sinner sich nicht in der Lage sieht, in New York anzutreten. Es sind verrückte Zeiten für Tennisfans. Nicht wenige hatten sich bestimmt schon auf ein Aufeinandertreffen der beiden Superstars in Flushing Meadows gefreut.

Sinner: „Mussten eine schwere Entscheidung treffen“

Daraus wird nun leider nichts. „Obwohl ich hart mit meinem Team und meinem medizinischen Betreuerstab gearbeitet habe, mussten wir nun die schwere Entscheidung treffen, dass ich dieses Jahr nicht bei den US Open antreten kann“, teilte der fünfmalige Grand-Slam-Gewinner in seinen sozialen Kanälen mit.

Seit Wochen macht ihm sein rechtes Knie zu schaffen. Deswegen konnte er schon nicht an den Masters-Turnieren in Montreal und Cincinnati teilnehmen. Nun also das Aus für New York. Bedeutet: Alexander Zverev wird bei der Auslosung am 27. August an eins gesetzt werden und Alcaraz an zwei. Die beiden können also frühestens im Endspiel aufeinandertreffen.

Even though I have been working hard with my team and my medical staff, we have now had to make the difficult decision that I will not be able to compete at the US Open this year. We have been back on court in Monte Carlo over the last couple of days and have realised that I… pic.twitter.com/9eoYS29jpO

— Jannik Sinner (@janniksin) August 21, 2026

Zverev wird an Position eins gesetzt in New York

„Wir haben in den letzten Tagen in Monte Carlo wieder auf dem Platz trainiert und festgestellt, dass ich noch mehr Zeit brauche, um mich von den Problemen mit meinem rechten Knie zu erholen. Ich bin natürlich sehr traurig und enttäuscht, da New York einen besonderen Platz in meinem Herzen hat. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, zurückzukehren und in der elektrisierenden Atmosphäre vor den großartigen Fans dort zu spielen“, schrieb Sinner.

Sein Plan sieht nun vor, in Europa zu bleiben und die Genesung dort fortzusetzen. Ein Comeback ist auf der Asien-Tour nach den US Open möglich. Zumindest hat Sinner für die Turniere Peking und Shanghai gemeldet. Seine letztes Match beliebt damit das Wimbledon-Finale, das er gegen Alexander Zverev gewann.