In diesem Jahr feierten Emma Raducanu, Angelique Kerber und Maria Sharapova das 5-, 10- und 20-jährige Jubiläum ihres Triumphes in New York.

Vor fünf Jahren sorgte Emma Raducanu in New York für Schlagzeilen. Die damals 18-Jährige spielte sich von der Qualifikation bis ins Finale, welches sie in zwei Sätzen mit 6:4 und 6:3 gegen die Kanadierin Leylah Fernandez gewann.

Raducanu war die erste Qualifikantin in der Open Era, die sich von der Qualifikation bis zum Grand Slam-Titel durchkämpfte. Diesen Rekord hält sie bis heute. Bei den diesjährigen French Open erreichte die Polin Maja Chwalinska als zweite Qualifikantin ein Grand Slam-Finale.

Nach ihrem historischen Triumph stand Raducanu auf Rang 23 der Weltrangliste. Zum Vergleich: Vor Turnierstart stand sie noch auf Platz 150. Im Juli 2022 erreichte die Britin ihr bisher bestes Ranking: Nummer zehn der Welt. In diesem Jahr verpasste Raducanu verletzungsbedingt die US Open.

US Open 2016

Angelique Kerber feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum in New York –

2016 triumphierte Kerber im Arthur Ash Stadium. In drei Sätzen setzte sich die ehemalige deutsche Profispielerin gegen die Tschechin Karolina Pliskova durch. Endstand: 6:3, 4:6 und 6:4.

Mit dem Sieg in Flushing Meadows feierte Kerber ihren zweiten Grand Slam-Sieg im Jahr 2016. Zu Saisonbeginn hatte sie ihren ersten Grand Slam-Titel bei den Australian Open in Melbourne gewonnen. 2018 folgte dann der dritte Titel in Wimbledon.

Im Interview mit Sporteurope.TV erinnerte sich Kerber in New York: „Ich fühle mich, als wenn’s gestern gewesen wäre, so viele Erinnerungen und Gänsehaut Momente.“ Ihre New York-Besuche sehen mittlerweile anders aus. Die ehemalige Nummer eins erzählte: „Es ist komplett anderes für mich – ohne Tennis-Tasche, sondern im normalen Outfit, also ein komplett anderes Gefühl, aber trotzdem muss ich sagen, ich vermisse es auch, auf dem Platz zu stehen und dieses Wettkampfsgefühl (zu haben), das eine Auge weint da schon, trotzdem ich genieße es.“

US Open 2006

Vor zwanzig Jahren triumphierte Maria Sharapova im Arthur Ashe Stadium.

Die ehemalige Weltranglistenerste setzte sich damals gegen die Belgierin Justine Henin mit 6:4 und 6:4 durch. Zur Feier ihres Jubiläums nahm sie im Vorfeld der US Open eine Live-Folge ihres Podcasts „Pretty Tough“ in New York auf.

Bei den diesjährigen US Open überreichte Maria Sharapova die Trophäe an die Siegerin der US Open 2026: Elena Rybakina.

Text: Anna Sophia Antic. Sie studiert Journalismus an der IU Akademie.