Coco Gauff veröffentlichte kürzlich zwei Dokumentationen in der Rolle des ‚Executive Producers’ und verrät in New York, dass diese erst der Anfang sein könnten.

Im Alter von 22 Jahren ist Coco Gauff nicht nur zweifache Grand Slam-Siegerin, sondern produzierte in der Rolle des ‚Executive Producers‘ zwei kurze Dokumentationen. Es handelt sich um eine Zusammenarbeit zwischen den Produktionsfirmen „iROC Media Group“ (gegründet von Coco Gauff) und Religion of Sports. Veröffentlicht wurden beide Filmprojekte auf der Streaming-Plattform Tennis Channel im Rahmen der Reihe „Tennis Story“.

Doku eins: „Serve: Fashion & Tennis“: Die erste Doku trägt den Namen „Serve: Fashion & Tennis“ und beschäftigt sich mit der Verbindung zwischen Tennis und Mode, wie Gauff in New York erklärte. Es gehe um die Geschichte der Mode im Tennis und um die Ikonen, die Fashion prägten oder noch immer prägen.

Doku zwei: „The Zina Effect“: Ebenfalls veröffentlicht wurde eine zweite Dokumentation mit dem Titel „The Zina Effect“, die sich der ehemaligen US-amerikanischen Tennisspielerin und Olympiasiegerin (1988 olympisches Gold im Doppel) Zina Garrison widmet. „Wir reden nicht wirklich viel über sie und all das, was sie in diesem Sport erreicht hat“, sagte Gauff in New York. Sie ergänzte: „Sie ist definitiv nicht nur eine Ikone des schwarzen Tennis, sondern des Tennissports im Allgemeinen und insbesondere des US amerikanischen Tennis.“

In New York sprach Gauff mit dem ehemaligen US amerikanischen Profispieler Andy Roddick. Über ihre Debütprojekte sagte die US Open-Siegerin von 2023: „Es ist wirklich toll, das tun zu können und Geschichten zu erzählen, die ich erzählen möchte.“ Und weiter: „Das ist etwas, das ich schon als Kind machen wollte, weil ich denke, dass es so viele Geschichten auf der Welt gibt, die noch nicht erzählt wurden und offensichtlich möchte ich im Tennis anfangen und die Geschichten erzählen, auf die meiner Meinung nach noch nicht genug eingegangen wurde und es hoffentlich irgendwann auf andere Bereiche ausweiten.“

Fokus auf die US Open

Aktuell fokussiert sich Gauff auf das letzte Grand Slam-Turnier des Jahres: die anstehenden US Open. Mit einem erfolgreichen Start in die Hartplatz-Saison schaffte Gauff ein gutes Momentum. Zuletzt triumphierte sie in Cincinnati.

Im Gespräch mit dem ehemaligen Weltranglistenersten verriet die 22-Jährige ihre Trainingsstrategie: „Das Wichtigste auf dem Platz ist, die Dinge zu festigen, an denen wir bereits gearbeitet haben, mein Selbstvertrauen zu stärken und mich einfach darauf zu konzentrieren, bestimmte Aspekte zu verfeinern – vor allem die Beinarbeit.“ Gauffs Ziel: frisch ins Turnier starten. „Diese Woche geht es darum sicherzustellen, dass ich so frisch wie möglich bin und mich abseits des Platzes oder im Fitnessstudio nicht völlig verausgabe“, sagte sie.

2023 gewann Gauff sowohl in Cincinnati, als auch in Flushing Meadows. Ob sie diesen Triumph wiederholen kann, wird sich in den nächsten zwei Wochen zeigen. Ihr Erstrunden-Match spielt Gauff am Dienstag gegen Zeynep Sönmez, die aktuell auf Rang 53 der Weltrangliste steht.

Text: Anna Sophia Antic. Sie studiert Journalismus an der IU-Akademie.