Die 15-jährige Iva Ivankovic aus Zürich gehört zu den Nachwuchshoffnungen im Schweizer Tennis. Bereits früh konnte sie auf nationaler und internationaler Ebene starke Resultate erzielen.
Zu den bisher grössten Erfolgen von Iva Ivankovic zählen der U16-Schweizermeistertitel im vergangenen Januar, jener bei den Aktiven im Doppel 2025, der Turniersieg bei einem ITF J60 in Polen sowie zwei Finals auf ITF-J100-Stufe im Jahr 2026. Tennis spielt im Leben der jungen Zürcherin seit jeher eine zentrale Rolle. Seit elf Jahren steht sie mit voller Hingabe auf dem Platz und hat durch den Sport nicht nur spielerisch, sondern auch persönlich viel gelernt.
«Durch Tennis habe ich gelernt, mit Druck umzugehen, Rückschläge zu akzeptieren und immer weiterzukämpfen», sagt sie. Iva beschreibt ihren Spielstil als dominant, aggressiv und mutig – Eigenschaften, die sich auch in ihren Vorbildern widerspiegeln. Carlos Alcaraz beeindruckt sie mit seiner Mentalität und seinem variablen Spiel, Coco Gauff mit ihrer starken Beinarbeit und Victoria Mboko mit ihrer offensiven Spielweise.
Der Traum von Wimbledon
In den vergangenen Jahren hat das grossgewachsene Talent besonders in den Bereichen Konstanz, Service, Beinarbeit und Mentalität Fortschritte gemacht. Gemeinsam mit Swiss Tennis-Nationaltrainer Kai Stentenbach arbeitet sie derzeit vor allem an der Schlagstabilität und der Qualität in den Ballwechseln sowie am Service und dem Abschluss am Netz.
Für die Zukunft hat sich die ambitionierte Nachwuchsspielerin klare Ziele gesetzt: Sie möchte ihr Spielniveau weiter steigern, ihr ITF-Juniorinnen-Ranking verbessern und erste Erfahrungen im Damentennis sammeln. Langfristig träumt sie von der WTA-Tour. Ein Turnier liegt ihr dabei besonders am Herzen: Wimbledon. «Die Tradition und die Atmosphäre machen diesen Grand Slam zu etwas ganz Besonderem.»
